„Alte Post“: SPD erwartet umfassenden Sachstand zur Ratssitzung – Beteiligung darf nicht auf der Strecke bleiben

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG des SPD Ortsverein Horn-Bad Meinberg und der SPD-Ratsfraktion

Der SPD Ortsverein Horn-Bad Meinberg und die SPD-Ratsfraktion begrüßen gemeinsam, dass sich Bürgermeister Michael Ruttner nun endlich zur Zukunft des Hauses der Jugend „Alte Post“ geäußert hat, und danken ihm für diese Erklärung im politischen Raum. Positiv ist auch, dass sich Ruttner ausdrücklich zum Konzept einer offenen Anlaufstelle für Jugendliche bekennt. Für Fraktionsvorsitzenden Celil Celik und seinen Stellvertreter Ralf Leßmann ist damit ein erster Schritt zu mehr Transparenz getan – die entscheidenden Fragen bleiben aber offen.

„Wichtig ist die Klarstellung, dass Betrieb und Finanzierung für 2027 gesichert sind. Klar ist aber auch: Die Grundsatzentscheidung über das künftige Trägermodell fällt im Rahmen der anstehenden Haushaltsberatungen – und die beginnen nicht erst irgendwann 2027, sondern in den kommenden Monaten. Umso wichtiger ist, dass der Rat frühzeitig eingebunden wird“, erklärt Celik. Die Fraktion erwartet daher, dass der Rat zur Sitzung am 1. Oktober einen umfassenden und verständlichen Sachstand erhält, auf dessen Grundlage eine fundierte politische Diskussion möglich ist.

Weiterhin unbeantwortet bleibt aus Sicht des Ortsvereins die Frage der Beteiligung. In den bisher bekannten Gesprächen sind Kreis Lippe, das Haus der Jugend und der bisherige Träger eingebunden – Öffentlichkeit und insbesondere die Jugendlichen selbst kommen darin nicht vor. „Über die Zukunft der Alten Post darf nicht über die Köpfe der jungen Menschen hinweg entschieden werden, die diesen Ort täglich nutzen. Größtmögliche Beteiligung, Transparenz und eine offene politische Diskussion sind keine Kür, sondern die Voraussetzung für eine tragfähige und akzeptierte Lösung“, erklären Simone Spranke und Christian Lanz, die Doppelspitze des SPD-Ortsvereins.

Ortsverein und Ratsfraktion fordern daher gemeinsam, die Jugendlichen, ihre Mitarbeitenden sowie die interessierte Öffentlichkeit von Anfang an in den weiteren Prozess einzubeziehen – und das Thema offene Jugendarbeit nicht nur zwischen Verwaltung, Kreis und Träger, sondern sichtbar im politischen Raum zu verhandeln.

Pressekontakt:

Celil Celik, Ralf Leßmann, SPD-Ratsfraktion Horn-Bad Meinberg
celil.celik@spd-hbm.de, ralf.lessmann@spd-hbm.de

Simone Spranke, Christian Lanz, SPD Ortsverein Horn-Bad Meinberg
simone.spranke@spd-hbm.de, christian.lanz@spd-hbm.de

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